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Wohnmobiltour Sommer 2010: Entlang des Dnipro, von Kiew zur Krim

 

Wer um Himmelswillen kommt auf die Idee, mit einem Wohnmobil durch die Ukraine zu fahren?

In ein Land mit 42 Millionen Einwohnern, doppelt so groß wie Deutschland, in dem nur Ukrainisch oder Russisch gesprochen wird, in der man kaum Schilder lesen kann,

da alles kyrillisch geschrieben ist, wo Touristen eher als Exoten angesehen werden und der Ukrainer täglich damit beschäftigt ist, um das eigene "Überleben" zu kämpfen-

bei immer weniger Geldwert und immer höheren Preisen.

Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und politischer Instabilität praktiziert der Ukrainer mit bewundernswürdigem Gleichmut seine eigene kleine "Überlebensstrategie"-

bestehend aus Selbstversorgung, mehreren Jobs, starker Familieneinbindung, einem unerschütterlichem orthodoxen Gottglauben und einer stoischen Leidensfähigkeit-

gewachsen in über 70 Jahren nicht vergessener Sowjetherrschaft.

 

Kiew, Hauptstadt- du kannst es mit jeder anderen Weltstadt aufnehmen- es hat nur noch keiner bemerkt!

 

Dnipro- du teilst ein Land, bist aber das Herz und heimliches Zentrum; Fluss und herrliche Landschaft.

 

Krim; kaum ein anderer Erdflecken hat soviel zu bieten- Millionen Jahre Erdgeschichte, Tausende Jahre Besiedelung und Zivilisation, Schwarzes und Asovsches Meer und grandiose Bergwelt.

 

Du- Ukrainerin, Ukrainer- eure Vorfahren waren Skythen, Russen, Sibierer, Kosaken, Tataren oder Wolgadeutsche, ich danke Euch für eure Geduld, euer Bemühen mich zu verstehen,

aber vor allem für Eure Gastfreundschaft und Höflichkeit!

 

Viel Freude beim Lesen und betrachten der Bilder!

 

Kiew; Majdan                                                      

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Sommer 2010: Entlang des Dnipro, von Kiew zur Krim