Auf der Krim – Chodscha Sala und Mangup Kale
Ich habe Simferopol und
meine Freunde verlassen, fahre über die M26 Richtung Sewastopol.
Hinter Bakhchysarai biege ich ab auf die
T01-17, dann T01-05 und bin schon in den Krimbergen.
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Weg
nach Chodscha Sala |
Weg
nach Chodscha Sala |
Weg nach Chodscha Sala |
Weg
nach Chodscha Sala |
In
den Krimbergen |
In den Krimbergen |
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In den Krimbergen |
Der See Chodscha Sala |
Der See Chodscha Sala |
Berg Bally Koba |
Turbasa am Bally Koba |
Ostseite Schuldan Burun |
In diesem Gebiet liegen
gleich mehrere lohnende Ziele, ich biege ab nach Chodscha Sala, einem
kleinen tatarischen Ort an
einem See. Ja, stimmt- ich war 2007 schon mal hier. Wer diese Gegend besuchen
will,
sollte sich im örtlichen
Buchhandel die Topografischen Karten der Krimberge 1: 50 000 besorgen.
Der Ort wird oft von
tatarischen Brautpaaren und Hochzeitsgesellschaften aufgesucht- für die
Tataren ist dieser Ort von
großer Bedeutung.
Chodscha Sala (44°36'29.67"N^ 33°47'22.60"E)
eignet sich gut als
Ausgangspunkt für Touren in der Umgebung- Eski Kermen und Mangup Kale sind in
der Nähe.
Es gibt einen kleinen
Campingplatz oberhalb des Sees. Er ist in den Topo-karten als T/C Mangup
gekennzeichnet
und nur für kleine
Fahrzeuge über Schotterwege erreichbar.
Im Ort findet man ein
tatarisches Restaurant und einen Produkty. Von hier aus sind auch Jeep-Touren
in die Berge möglich.
Außerdem kann man bei den
Tataren Pferde mieten. Die Pferde laufen auch frei in der Gegend rum.
Ich mache eine Wanderung in
diese Bergwelt- und über Trampelpfade laufend sehe ich dann diese wunderbaren
Rast-und Zeltplätze der
Hiker. Irgendwann bin ich wieder am See- baden! Er hat mehrere beliebte
Badestellen.
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Wanderung
in den Bergen |
Wanderung
in den Bergen |
Wanderung in den Bergen |
Wanderung
in den Bergen |
Wanderung
in den Bergen |
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Zeltplätze der Wanderer |
Zeltplätze der Wanderer |
…und mein Platz |
Badestelle |
Badestelle |
Was ist Mangup Kale?
Mangup-Kale ist die flächenmäßig
größte der Höhlenstädte (Eski-Kermen und Tschufut-Kale gehören auch dazu)
und liegt auf dem Plateau
des Berges Mangup (628 m). Ihre Gründung ist vermutlich im 6. Jh. n. Chr.
erfolgt, als
Kaiser Justinian zum
Schutz des Fürstentums Doros oder Dorij, welches sich im Süden der Krim
gebildet und stark
an Byzanz orientiert
hatte, den Bau einer Kette von Befestigungen befahl.
Seine große Blütezeit
hatte Mangup-Kale im 11. - 15. Jh. als Haupstadt des Fürstentums Feodoro. Es
ist auch eine der
wenigen Städte, die nicht
von den Tataren der Goldenen Horde verwüstet wurden. Nach der Eroberung der
Krim durch
die Türken war die Stadt
direkt dem Osmanischen Reich und nicht dem Chanat der Krimtataren unterstellt.
Mangup-Kale
ist ein Beispiel für die
religiöse Toleranz der osmanischen Herrschaft, dort lebten die Religionsgemeinschaften
der Muslime,
Christen und Karaimen
nebeneinander.
Ab dem 18. Jh. wanderten
die Einwohner allmählich ab, die Stadt verödete. Heute gehört sie zu den am
besten erhaltenen
Höhlenstädten.
Mittlerweile werden organisierte Ausflüge nach Mangup-Kale angeboten. Vom
höchsten Punkt des Mangup
bietet sich ein
phantastischer Ausblick über den gesamten Südwesten der Krim, bis zum Gipfel
des Tschatyr-Dag und des
Roman-Kosch, sowie über
die Bucht von Balaklava bis nach Sewastopol.
Am Ende des Dorfes Chodscha
Sala steht ein grünweißes Kassenhaus und wenn der Opa da ist, sind 10 Hrivna
fällig für
Unterhalt und weitere
Ausgrabungen am Mangup- Weltkulturerbe der UNESCO.
Von hier aus geht es nach
rechts in die Berge- aber richtig! Steil geht es nach oben durch dichten
Laubwald- bei fast 30° C
geht man meist im Schatten.
Ungefähr nach der Hälfte des Aufstiegs nach gut einer Stunde kommt man an eine
Quelle.
Unbedingt Wasservorräte
ergänzen! Mit Glück trifft man weitere Wanderer.
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Kassenhaus
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Weg
zum Mangup |
Weg zum Mangup |
Schema
Hochplateau |
Alles
Verbotenes |
Hoch durch den Bergwald |
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Hoch durch den Bergwald |
Grabmal |
An der Quelle |
An der Quelle |
Hochplateau Mangup |
Hochplateau Mangup |
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Nachbarberg |
Nachbarberg |
Ausgrabungsfeld |
Ausgrabungsfeld |
Ausgrabungsfeld |
Hochplateau Mangup |
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Höhlenweg |
Aussicht auf die
Krimberge |
Aussicht auf die
Krimberge |
Aussicht auf die
Krimberge |
Aussicht auf die
Krimberge |
Aussicht auf die
Krimberge |
Es geht weiter bergauf. Am
Weg liegen jetzt aus Stein gehauene Grabmähler- Zeichen früher Grabkultur.
Diese Grabmähler
müssen vor langer Zeit am
Hang abgerutscht sein.
Schweißgebadet erreiche ich
nach einer weiteren Stunde Aufstieg das Hochplateau. Es hat eine Ausdehnung von
mehreren Kilometern
Und es finden sich viele
Ruinen, Höhlen und Wehrmauern. An einigen Stellen sind archäologische
Arbeitsgruppen aktiv.
Die Aussicht von hier oben
über die Krimberge und in die Täler ist einmalig.
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Flora
am Mangup Kale |
Flora
am Mangup Kale |
Flora am Mangup Kale |
Flora
am Mangup Kale |
Flora
am Mangup Kale |
Flora am Mangup Kale |
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Flora am Mangup Kale |
Kleine Bewohner |
Höhlenweg |
Aussicht auf die Krimberge |
Siedlungsruinen |
Siedlungsruinen |
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Brunnenanlage |
Höhleneingang |
Höhleneingang |
Höhleneingang |
Höhleneingang |
Höhleneingang |
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Aussicht auf die
Krimberge |
Ruine der Zitadelle |
Ruine der Zitadelle |
Ruine der Zitadelle |
Ruine der Zitadelle |
Ruine der Zitadelle |
Hinweise: Das Hochplateau hat eine Länge von ca. 3 km, wer
einen Rundgang machen will um die Aussicht zu genießen,
Höhlen ansehen und die
Ruinen der Basilika und der Zitadelle betrachten will, sollte für Mangup Kale
einschließlich
Auf- und Abstieg einen
ganzen Tag einplanen.
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Höhleneingang |
Alte
Befestigungen |
Alte Befestigungen |
Aussicht
auf die Krimberge |
Aussicht
auf Chodscha Sala |
Tor der Zitadelle |
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Mangup Kale: Höhle |
Mangup Kale: Höhle |
Mangup Kale: Höhle |
Aussicht auf die
Krimberge |
Aussicht auf die
Krimberge |
Aussicht auf die
Krimberge |
Es ist hier sehr warm im
Sommer; auf dem Hochplateau gibt es keinen Schatten. Nehmen Sie genug Getränke
mit;
es gibt da oben nichts zu
kaufen!
Achtung: Höhleneingänge sind ohne Sicherungen und
Hinweise! Nicht allein in Höhlen absteigen!
Eine genaue Beschreibung
von Mangup und weiterer Bergtouren findet man im Reiseführer „Die Krim“ Verlag:
Reise Know How.
Der Abstieg geht noch mal
gehörig in die Beine, aber auf mich wartet der Badesee!