Chodscha Sala und Felsenkloster Chelter
Nun bin ich wieder auf der Krim eingetroffen- vertraute
Umgebung.
Habe mit meinem Freund Igor telefoniert, wir treffen uns heute
Abend in Simferopol. Es folgt ein "Kurztreffen" mit Igor, der Verwandtschaftsbesuch
hat; da fahre ich lieber weiter. So lande ich, wie ursprünglich geplant mit dem
letzten Tageslicht (wegen der Schlaglöcher) in Chodscha Sala in den Krimbergen,
südlich von Bakhchysarai und stehe wie vor 2 Jahren wieder am See.
Ukrainer nehmen es mit Verabredungen eben nicht so genau...
Hier in Chodscha Sala hat sich nicht
viel verändert; die Pferde der Tataren laufen immer noch frei rum und einige
Häuser im tatarischen Dorf sind fertig geworden. Und man kann im kalkhaltigen
Wasser des Sees wunderbar baden.
Touristen? Fehlanzeige- mal abgesehen von mir und einigen Bergwanderern- das
sind alles nur Menschen aus der Umgebung. Nachts wird es stockdunkel und sehr
still. Auf meinen Wanderungen in die nur zu Fuß erreichbaren Seitentäler habe ich
keine Menschen getroffen.
*) T/C Mangup ist ein primitiver Campingplatz für Wanderer- eine
Zufahrt für Wohnmobile ist nicht möglich.
Felsenkloster
Chelter/ Пещерный
монастырь
Челтер
Versuche heute den Weg zum Felsenkloster Chelter Marmara zu
finden. Dieses orthodoxe Kloster ist noch bewohnt. Es geht über die Kleinstadt
Ternowka (Терновка).
Hinter einer alten Gärtnerei (hoher Schornstein) geht ein Sandweg steil bergauf. Der ist mit
Wohnmobilen nicht befahrbar. Am Ende des Sandweges geht es durch Wald weiter
bergauf. Das sind aber nur Trampelpfade. Ich habe mir die Kletterei diesmal
geschenkt; mache Fotos auf halber Höhe und bade lieber noch mal im See von
Chodscha Sala.
Auf der Karte sind alle wichtigen
Orte gekennzeichnet.
Ich kehre zurück nach Chodscha Sala,
Stellplatz am See, 5 Meter bis ins Wasser... Morgen geht es dann zum Eski Kermen, der alten Felsenstadt.
© Roadking66