Koktebel und KaraDag – Cult und Natur

 

Auf nach Koktebel! - Autocamping Chimik (Химик) Lenina 140, Zufahrt ist die gleiche wie der Aquapark, nur nicht rechts, sondern geradeaus- Bude/ Schlagbaum, nette Menschen. Der Platz ist Baustelle wie seit 2 Jahren (!) aber geöffnet. Sanitäranlagen sind primitiv, mit Glück bekommt man Strom. (Alles für 3 Euro pro Tag, 1 Person, WoMo und Strom) Gleich nach der Ankunft habe ich erstmal im schwarzen Meer gebadet (5 Min. zum Strand)- oh Mann- Wasser 25°C, Sonne 30°C, manchmal eine kleine Wolke. Und heute Abend war ich gerade Fisch essen auf der Promenade.

 

Doch was macht Koktebel eigentlich so interessant?

Koktebel ist quirliger Touristenort und im Sommer entsprechend voll. Viele Tataren und Armenier leben und arbeiten hier. Das ergibt einen besonderen Stil in der Gastronomie- viele Chaikhana- Teestuben und Restaurants haben Diwane und Kissen für die Bequemlichkeit und es werden entsprechende Speisen angeboten. Ein weiterer Grund ist Maximilian Woloschin (gest. 1932) russischer Maler und Poet, der hier gelebt hat. (Es gibt ein gleichnamiges Museum an der Promenade) Zu Gast waren bei Woloschin, u.a. Gorki, Bulgakow und Tolstoj. Auch in den Folgejahren trafen sich hier Kunst, Muse und Intelligenz.

Heute trifft sich hier in den Monaten Juni bis September ganz Osteuropa- ein paar Westeuropäer, die nicht weiter auffallen und natürlich Ukrainer, das alles quer durch alle Altersgruppen und fast immer mit Kind und Kegel- auch die Oma muss mit.

 


„Eingang“ nach Koktebel
mit Schnapsreklame


Hauptstarße durch Koktebel


Hauptstarße durch Koktebel


Hotel in Koktebel


Waterpark von Koktebel


Bucht von Koktebel
Ausflugsschiff


Bucht von Koktebel
Ausflugsschiff


Bucht von Koktebel
Seglerbesuch


Bucht von Koktebel


Bucht von Koktebel


Bucht von Koktebel
Delfine gucken...


Bucht von Koktebel
...oder zum KaraDag


Koktebel und KaraDag


Ausflugsschiff mit „Anhang“
Nervenkitzel für Jungs


Ausflugsschiff mit „Anhang“
Nervenkitzel für Jungs


Ausflug in die Koktebelbucht

 

Heute glänzt Koktebel u.a. jeden September mit einem internationalen Jazzfestival der Spitzenklasse. Und ich war noch keine 2 Stunden hier, da begegneten mir die ersten Backpacker...Übernachten am Strand östlich von Koktebel. Hier kann jeder glücklich werden. Abends ist die Promenade (einige Kilometer lang) gesäumt von Marktständen, Schmuck, Kleidung, Getränke, Essen, ganze Cremetorten, getrocknete Fische (kann mein Magen nicht ab) wechseln den Besitzer; man kann sein Portrait zeichnen oder einen Zopf einflechten lassen, Malern Bilder abkaufen oder einfach nur die Stimmung genießen. Und das ist es; wenn die Sonne unter geht hinter den Krimbergen, gibt es eine besondere Lichtstimmung über der Bucht von Koktebel- aber das muß man selbst erlebt haben... Ja, und dann ist da noch die Natur, die Nähe zu den Krimbergen- vor allem KaraDag (Übersetzt: Schwarzer Berg), altes Vulkanmassiv- es soll Tataren geben, die da nicht hingehen- dort wohnen böse Geister...! Und wem das noch nicht reicht, der genießt das Baden im sauberen Wasser der Koktebelbucht- mehrere Kilometer Strand laden ein, von wild und nackt bis luxeriös mit Bedienung an der Liege...

Wer wissen will, was in Koktebel los ist oder wer ein Quartier sucht; hier ist der Link: http://www.koktebel.net/index.php

 


Strandpromenade


Backpacker- Zelte am Strand


Neue Ferienanlage


Neue Ferienanlage


Der Osten von Koktebel


Koktebelbucht


Koktebelbucht


Koktebelbucht


Koktebelbucht


Sonnenuntergang


Sonnenuntergang


Sonnenuntergang

 

Koktebel; die Krimberge hängen in den Wolken, hohe Luftfeuchtigkeit. Leichter Sonnenbrand- wird wohl noch öfter passieren...

Kaufe auf dem Markt Gemüse und Obst ein und mache einen Rundgang durch den Ort. Auffällig: viele halbfertige Häuser, bei denen es nicht so richtig weitergeht. Nachmittags treffe ich Wohnmobilreisende aus Nürnberg. Zusammen verbringen wir den Abend in einem kleinen Lokal an der Promenade. Nachts werde ich wach, als eine Sturmbö durch die offenen Fenster fegt: Wir kriegen ein extrem schweres Gewitter auf den Kopf, Sturm und Regen in Massen. Über eine Stunde lang hängt das Gewitter über der Koktebel- Bucht, Blitz und Donner gleichzeitig. Auf der Strandpromenade Chaos: Verkaufsbuden, Zelte, Sonnendächer- alles weggeflogen. Der Campingplatz wurde zu einem lehmigen Badesee...

Am nächsten Morgen: Als wenn nichts gewesen währe; der Himmel ist wieder sauber. Und unten auf der Promenade wird aufgeräumt und repariert. Es ist nicht so warm heute, aber gutes Badewetter. Übrigens; am östlichen Strand sind alle nackend... Für den Nachmittag habe ich Blätterteigtaschen mit Schokofüllung gekauft- 3 Stück 9 GHA, also nicht mal 1 Euro. Heute Abend sieht es allerdings noch mal nach Gewitter aus...

 


Der alte Markt (
Рынок)


Der alte Markt (
Рынок)


Der alte Markt (
Рынок)


Der alte Markt (
Рынок)


Der alte Markt (
Рынок)


In der Markthalle


In der Markthalle


In der Markthalle


In der Markthalle


In der Markthalle


In der Markthalle


In der Markthalle

 

Es gab gestern Abend auch nur Regen... Heute besuche ich das Maximilian- Woloschin- Museum an der Strandpromenade von Koktebel. Von den Balkonen und Veranden hat man eine schöne Aussicht auf die Bucht und die Promenade von Koktebel. Im Museum sind vor allem Bilder Woloschins zu sehen, aber auch viele Dokumente und Fotos aus der Zeit zwischen 1903 und 1932; die Liste der bekannten Namen, die sich hier aufgehalten haben, ist lang. Die Museums- Babuschkas passen auf, dass man nicht fotografiert, schließlich wollen sie ihre Hefte und Bücher verkaufen...

 


Maximilian- Woloschin-

Museum


Maximilian- Woloschin Statue


Blick von der Veranda
auf die Promenade


Maximilian- Woloschin-

Museum


Maximilian- Woloschin-

Museum


Maximilian- Woloschin-

Museum


Maximilian- Woloschin-

Museum, Garten


Maximilian- Woloschin-

Museum, Garten


Maximilian- Woloschin-

Museum, Veranda


Blick von der Veranda
auf die Promenade


Blick von der Veranda
auf die Koktebelbucht


Blick von der Veranda
auf die Koktebelbucht


Strandpromenade


Strandpromenade


Strandpromenade


Strandpromenade


Strandpromenade


Armenisches Strandlokal
„unsere“ Lammkeule


Armenisches Strandlokal
„unser“ Schaschlik


Beste Grüße aus
Koktebel



Übersicht Koktebel

 

Nachmittags besteht der Campingplatz aus einer leichten Lehmbrühe und abends sitze ich mit den Nürnbergern in einem kleinen Lokal an der Strandpromenade, dass von einer armenischen Familie betrieben wird.
Gebackene Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Paprika und natürlich Schaschlik vom Holzgrill- Schwein, Lamm, Rind, alles für wenig Geld. Und wir trinken Koktebelwein, und das Ganze dauert einige Stunden.

 

Vormittags ist Badezeit! Wasser ist abgekühlt. Mittags bin ich im Ort einkaufen. Bei "Krimkaskay", eines der kleinen Exkursionsbüros, es befindet sich neben dem alten Markt in einer kleinen Holzbude, buche ich meine Tour zum Naturschutzgebiet KaraDag für kommenden Montag. Bootstouren zum KaraDag werden von vielen Veranstaltern angeboten, teils zu frechen Preisen... Die von mir gebuchte Tour wird direkt von der Biostation des Naturschutzgebietes KaraDag (staatlich) durchgeführt und beinhaltet die Bootstour von Koktebel nach Kurortnoe zur Biostation und die geführte Wanderung durch das Naturschutzgebiet Karadag zurück nach Koktebel. Dauer: ca. 6 Stunden, Kosten: 100 GHA pro Person, also etwas über 10 Euro. Von der Tour später mehr.

 

Bade- und Strandtag! Als Mittagessen gibt es Teigtaschen mit Fleischfüllung (grobes Hack). Die heißen hier Самса с фарш und sind so groß, dass eine als Mittagessen reicht. Hierfür sucht man sich eines der kleinen Strandlokale. An Getränken gibt es alles, es wird viel Tee getrunken. Für Teigtasche und Tee zahlt man 1,20 bis 1,40 Euro. Übrigens, Strand und Promenade sind viel sauberer als in den letzten Jahren.

 

Heute Morgen habe ich rausbekommen, von welchem Bootssteg (davon gibt es in der Koktebelbucht viele) die Boote zum KaraDag/ Kurortnoe abfahren, denn Schilder gibt es nicht. Auch auf dem Ticket steht nichts. Aber das ist typisch für UA- kannst ja fragen... Es ist der kleine Bootssteg unterhalb des Woloschin- Museums, der eher wie ein Badesteg aussieht. Gestern fuhren keine Boote, zu hoher Wellengang.

 

Naturschutzgebiet KaraDag / Заповедник Карадаг

Mittags startet das Boot zur Biostation KaraDag und ca. 20 Personen sind an Bord (Es startet auch noch ein zweites Boot). Das schwarze Meer ist ruhig, wenig Wind. Es ist sonnig, warm. Nachdem das Boot die Koktebelbucht
verlassen hat, befindet es sich schon im Schutzgebiet des KaraDag, dass auch eine Zone auf dem Wasser umfasst. Da die See ruhig ist, fährt das Boot bis auf wenige Meter an die Felsformationen heran, Jahrmillionen vulkanische und geologische Geschichte. Erklärungen vom Bootsführer gibt es in Russisch.

Auf Höhe des Goldenen Tores (einer Felsformation, die einzeln im Meer steht und die Form eines Tores hat) gibt es dann eine kurze Badepause im offenen Meer. Anschließend wird das Goldene Tor langsam durchfahren und die
Biostation angesteuert. Übrigens; wer durch das goldenen Tor fährt, wird wiederkehren...so geht die Sage! Einige Mitfahrer werfen auch Geld ins Wasser; na ja... Die Bootsfahrt dauert etwas über eine Stunde.

 


Übersicht KaraDag
Schutzgebiet


Übersicht KaraDag
und Biostation


Start der Bootstour


Fahrt aus der Koktebelbucht


Fahrt aus der Koktebelbucht


Erster Blick auf Teile
des KaraDag


Erster Blick auf Teile
des KaraDag


Erster Blick auf Teile
des KaraDag


Erster Blick auf Teile
des KaraDag


Das zweite Boot


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, es geht dicht
an die Felswände


KaraDag, Goldenes Tor


KaraDag, Goldenes Tor


Badepause im offenen Meer


Hier dürfen nur Boote der
Biostation fahren


KaraDag, Goldenes Tor


KaraDag, Goldenes Tor


KaraDag, Goldenes Tor


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen


KaraDag, Felsformationen

 

Auf der Biostation- komme ich später noch mal drauf zurück- geht es in das kleine KaraDag- Museum (Flora, Fauna, Geologie, Historie). Die Beschriftungen sind auf Russisch, erklären sich aber zum großen Teil selbst. Mehrfach erfolgt eine Kontrolle der Tickets, also aufbewahren! Der Tourguide, der die Wanderung über den KaraDag führt, stellt sich vor und dann geht es los. An allen markanten Punkten wird angehalten, Erklärungen ausschließlich in Russisch. Nur für vorher angemeldete Gruppen gibt es englischsprachige Führungen. Mitgeführtes Wasser, Schuhe und Sonnenschutz werden vom Tourguide kontrolliert.

 


Ankunft an der Biostation


KaraDag Museum


KaraDag Museum


KaraDag, sieht ja harmlos aus


KaraDag, sieht ja harmlos aus


KaraDag, sieht ja harmlos aus


KaraDag, erste Erklärungen


KaraDag, geht ja noch...


KaraDag, uns erwarten Trampelpfade,


Dornbüsche


KaraDag Pfad


KaraDag, völlig wilde Natur


KaraDag, völlig wilde Natur


KaraDag, völlig wilde Natur


KaraDag, völlig wilde Natur


KaraDag, völlig wilde Natur


, völlig wilde Natur


auf Felsen klettern


und die Aussicht genießen


und die Aussicht genießen


ein Irrgarten


wilde Natur


wir begegnen einer anderen
Gruppe


da ist das schwarze Meer...


Felsformation


Seltene Schilder: ökologischer
Pfad (nicht unserer)


KaraDag, ein riesiges Gebiet


Felsformation


Felsformation


Felsformation


Felsformation


Felsformation


Felsformation


Hoch über dem schwarzen
Meer


Hoch über dem schwarzen
Meer


Hoch über dem schwarzen
Meer


Hoch über dem schwarzen
Meer


Erster Blick auf das
goldene Tor


Erster Blick auf das
goldene Tor


KaraDag: Goldenes Tor


KaraDag: Goldenes Tor


KaraDag: Felsen am
Schwarzen Meer


KaraDag: Felsen am
Schwarzen Meer


KaraDag: Felsen am
Schwarzen Meer


KaraDag: Felsen am
Schwarzen Meer


KaraDag: Felsen am
Schwarzen Meer


Da sind wir durch gelaufen?


Da sind wir durch gelaufen?


völlig kaputt...


KaraDag: Felsensäule


KaraDag: Felsensäule


KaraDag: Felsensäule


Koktebelbucht


da hinten liegt Koktebel...


KaraDag: Felsensäule


KaraDag: Sonnenuntergang

 

Während der Wanderung brennt die Sonne, kein Schatten, wenig Wind, ca. 38°C im Schatten an der Biostation. Getränkevorrat: 2,5 ltr., ca. 6 kg Foto- und Videoausrüstung. Alles im Rucksack. Die Trampelpfade sind Schotter, Felsen, an einigen Stellen steil- auf allen Vieren klettern- und es sind bis zu 400 Höhenmeter zu überwinden. Auf dem Weg liegen 3 Einzelgipfel des KaraDag, einmalige Aussichten inbegriffen. Gesamtdauer: fast 8 Stunden einschließlich Bootstour. Die Tour endet am Ortsrand von Koktebel. Hier verlässt man das Schutzgebiet durch ein Tor. Nur wer einigermaßen trainiert ist, sollte diese Tour machen. Sonnenschutz und gutes Schuhwerk sind unbedingt notwendig! Meine Tour auf Mangup Kale (beschrieben auf meiner Reise 2008) war dagegen ein Spaziergang...

 

Jetzt werde ich mich erstmal erholen! Mehr Infos zum KaraDag gibt es hier: http://www.koktebel.net/content.php?content.99 Leider nur in russisch, aber es gibt ja Online- Übersetzer... Der Name KaraDag bedeutet übersetzt: Schwarzer Berg. Auf der Website gibt es eine Beschreibung der verschiedenen Touren mit dem jeweiligen Startpunkt (Koktebel oder Kurortnoe).

 

Am nächsten Tag geht es zum Perückenmacher; ja so steht es hier über dem Frisörsalon. Ansonsten brauchen meine Beine Urlaub... Abends Gewitter und Regen.

 

Auch am folgenden Tag Gewitter und Regen.. Ich habe auf dem Markt Honig mit Wabenstücken darin gekauft. Außerdem habe ich mein "Life"- Internet per "Rubbelkarten" für den Juli aufgeladen. (15,-- Euro) Man bekommt einige Bonustage dazu. Hier in Koktebel ist ein weiteres Wohnmobil aufgetaucht- aus Süddeutschland- willkommen im Club...

 

Fahre nach Korortnoe, kleiner Küstenort. Hier befindet sich die Verwaltung und Biostation des Naturschutzgebietes KaraDag. Hinter dem Kürzel Biostation verbirgt sich eine ganze Ansammlung von Gebäuden. Dazu gehören KaraDag- Museum (schon beschrieben), Verkaufsläden, Cafe, Bibliothek, 2 Delfinarien (eins für Forschung; eins zum Geld verdienen) und Laboratorien, Leitungshaus, Aufsicht für Naturschutzgebiet und Gebäude für Wissenschaftler.

Die Gebäude liegen in einem schattigen Park mit alten, teils seltenen Bäumen und vielen Pflanzen und Blumen. Außerdem gehört ein kleiner, schöner Badestrand unterhalb des KaraDag zur Anlage.(Kennt kaum jemand...) Geparkt wird außerhalb des Gebietes (Bewachter Platz: 10 GHA/ Tag)

 


Sraße nach Kurortnoe


Weinberge vor
Kurortnoe


Weinberge vor
Kurortnoe


Eingang zur Biostation
KaraDag


Lageplan KaraDag


Erklärung der
Schutzzonen


Erklärungstafel Biostation


Extrem metallhaltige
Gesteinsprobe


KaraDag Parkanlage


KaraDag Parkanlage


Büste von Terentij-
Iwanowitsch Wjasemskij*


Gewitterregen hat das
Wasser in der Bucht verfärbt

*) Terentij- Iwanowitsch Wjasemskij; Akademie der Wissenschaften, Begründer der biologischen Forschungsstation KaraDag, ca. 1900

 

Mehr über das Naturschutzgebiet KaraDag:

Gesamtfläche: 3000 Hektar (800 Ha Meeresfläche)

Alter des KaraDag: 150 bis 170 Millionen Jahre

Ältestes Vulkanmassiv im europäischen Teil der ehemaligen Sowjetunion

Letzte Aktivität vor ca. 10.000 Jahren

Höchster Punkt: 577 m (G. Sbjataja, Heiliger Berg)

1200 Pflanzenarten, 40 davon nur auf der Krim vorhanden

200 Vogelarten

40 verschiedene Säugetiere (u.a. Rehe, Wildschweine)

12 verschiedene Amphibien- und Reptilienarten

1600 Schmetterlingsarten

100 Fischsorten

40 verschiedene Mineralien in 150 Varianten.

Forschungsschwerpunkte: Ozeanographie, Geologie, Vulkanologie, Biologie, speziell auch Forschung an Delfinen und Robben.

Das Gebiet hat die höchste Schutzklasse, u.a. eigene Milizstation; es sind nur geführte Wanderungen möglich.

 

Ich mache noch einen längeren Rundgang durch den Park an der Biostation, ein Gewitterschauer duscht mich ordentlich ab. Am kleinen Badestrand trockne ich meine Sachen in der Sonne, bade und kehre dann nach Koktebel zurück.

 


KaraDag Biostation
Wissenschaftlerhaus


KaraDag Parkanlage
und Delfinarium


KaraDag Parkanlage


KaraDag Parkanlage


KaraDag Parkanlage


KaraDag Parkanlage


KaraDag Parkanlage


KaraDag Parkanlage


KaraDag Bootsanleger


KaraDag- Badestrand


KaraDag- Badestrand


KaraDag- Badespass

 

Hier noch ein Tipp: Wer Delfine in Freiheit sehen will, sollte sich mal an die „kleinen“ Bootsbesitzer an den Stegen wenden, sie fahren meist nachmittags zum „Delfine gucken“ raus an die Grenze zum KaraDag- Schutzgebiet und das ist doch was anderes als diese Delfinarium- Show unter dem weisblauen Zeltdach für viel Geld...

 


Die Jungs von Koktebel


Die Jungs von Koktebel


Die Jungs von Koktebel


Die Jungs von Koktebel


Die Jungs von Koktebel


Lichtstimmung über
Koktebel


Lichtstimmung über
Koktebel


Mond über der
Koktebelbucjt


Mond über der
Koktebelbucjt


Straße zum Firmenverkauf*


Wein aus Koktebel


Kognak aus Koktebel

*) Erzeugergemeinschaft Wein und Kognak Koktebel (Abzweigung von der Straße nach Feodosia)

 

Nach soviel Betrieb und Action sehne ich mich nach Ruhe- aber- will ich das hier eigentlich verraten? Na gut, werden schon nicht so viele werden in Solnechnaja Dolina – das Sonnental

 

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