3.    Auf der Krim - Rundreise

 

                                                                                      

 

Die Krim- ist seit September 1992 Autonome Republik innerhalb der Ukraine.

2 Millionen Menschen leben auf dieser Halbinsel.

 

 

Literatur:

Die Krim, mit Lemberg, Kiew und Odessa. 2006 Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Bielefeld, ISBN-10: 3-83171515-7  € 19,90 Dieses Buch ist ein unbedingtes MUSS für Krim- Reisende! Als Tourplaner unentbehrlich! Viele Hinweise für Camper und Wohnmobilfahrer.

 

Karten:

Autoatlas: Krim, Autoatlas 1: 100 000, 2006 Verlag: Kartografia ISBN 966-631-805-9 ca. 30,00 € Bezug über www.mapfox.de. Sehr guter Atlas mit vielen Detailinformationen und Ortsplänen. Allerdings in kyrillischer Schrift! Oft sind Campmöglichkeiten vermerkt, aber nicht immer richtig.

Für die Städte Simferopol, Sewastopol, Yevpatorya, Yalta, Aluschta, Sudak und Feodosia unbedingt Stadtpläne vor Ort kaufen oder bei http://mapfox.de

 

Hinweise für Wohnmobilfahrer:

Es gibt nur wenige Gegenden in Europa, die so schöne Landschaften zu bieten haben, die aber gleichzeitig so voller Gegensätze sind. Quirlige Städte, Gebirgsgegenden, Steppe und natürlich herrliche Strände und Küsten. Aber auch mangelhafte Straßen, Müllecken und Armut- alles liegt hier dicht beieinander. Schmale Straßen und insbesondere enge Ortsdurchfahrten stellen an Wohnmobilfahrer sehr hohe Anforderungen. Oft fehlen Wegweiser. Auf Nebenstraßen ragen Bäume und Äste in die Fahrbahn, Schlaglöcher und Bodenwellen gibt es auch auf Hauptstraßen. Im Krim- Gebirge und auf Teilen der Küstenstraße kann es auf den Straßen sehr eng werden. Lesen Sie die Hinweise für die Ukraine am Anfang!

 

Camping und Stellplätze:

Im Krim- Reiseführer und im Krim- Autoatlas gibt es viele Hinweise auf Campingmöglichkeiten. Vor Ort erst kann man feststellen, was dort an Infrastruktur vorhanden ist. Gibt es Trinkwasser? Kann man entsorgen? usw. Toiletten sind oft russischer Art: Loch im Boden und Klärgrube. Duschen? Oft Fehlanzeige. Stromanschluss gibt es fast nirgendwo. Packen Sie sich Solarzellen aufs Dach! Gasflaschen kann man an jeder Autogastankstelle (gibt es zahlreich) füllen lassen. Fülladaptersatz in Deutschland kaufen! Füllen geht nach Gewicht! Aufpassen, dass nicht überfüllt wird! Die Ukrainer nehmen das nicht so genau!

 

Start zur Krim Rundreise

 

Rosdolne                              Расдольное

Портовое

Sary Bulat (Schwaneninseln)

Dies ist also der Startpunkt meiner Krim- Rundreise, die rund zwei Monate dauern soll.

 

Bin am frühen Nachmittag in Rosdolne, einem kleinen Ort unweit der Nordwestküste der Krim angekommen. Auf einer kleinen Nebenstraße geht es zum Meer und dem Dorf Portowoe (Портовое). Finde sogar den Parkplatz am Wasser, der Krimatlas 1: 100 000 hat sich schon gelohnt! Stehe jetzt 40 Meter vom Schwarzen Meer entfernt, Strand ist Mischung aus Sand und Muschelbruch, keine Steine, etwas Seetank und hier ist etwas Brandung... nee jetzt bade ich!!

Auf dem Parkplatz stehen ca. 20 Autos, später als es dunkel ist, bin ich allein. Niemand kümmert sich um mich, sollen sie auch nicht!

Ob ich mich hier unsicher fühle? Kein Stück bisher, auch in den Städten nicht. Ach so, Wetter? Sonne satt, um die 30 Grad, jetzt ist es 22.30 Uhr und im Wagen sind kuschelige 28 Grad!

 

Weg auf die Krim (M 25)

Weg auf die Krim (M 24)

Strand von Rosdolne

 Strand von Rosdolne


Rosdolne, Strandparkplatz

Sonnenuntergnang
über dem Schwarzen Meer

 

Halbinsel Tarkhankut           Тарханкутский

 

Ich mache mich auf die Socken nach einer absolut ruhigen Nacht; es geht auf die Halbinsel Tarkhankut, dem westlichsten Teil der Krim- trockene Steppe, aber auch Obstplantagen an der Küste. Weit komme ich nicht, dann habe ich den Strandcampingplatz an einer Bucht gefunden- hier bleibe ich; 50 m vom Wasser weg stehe ich auf Wiesengras.

 

Steppe auf dem Weg nach
Tarhankut

Sandstrand bei
Mizhvodne

Sandstrand bei
Mizhvodne

Strandcamping bei
Mizhvodne

Strandcamping bei
Mizhvodne

Strandcamping bei
Mizhvodne

 

Mizhvodne                            Мижводное

Mizhvodne heißt diese kleine Küstenort, der Campingplatz ist umsonst- kassiert hat jedenfalls niemand, es gibt Toiletten und einen feinen Sandstrand fast ohne Muschelbruch, Der Campingplatz liegt zwischen Straße und Meer, es gibt mehrere unbefestigte Zufahrten (tiefe Löcher) und man steht auf Dünengras. Vorsicht vor weichen Stellen! Wasser ist glasklar- nachmittags ist richtig Brandung. Neben mir zelten Ukrainische Familien, sie können alle nur Ukrainisch, aber wir verstehen uns. Seewind; im WoMo sind nur noch 26 Grad.

 

Sandstrand bei
Mizhvodne

Badespass in
Mizhvodne

Badespass in
Mizhvodne

Meine Nachbarn aus
Dnipropetrovs’k

Campingkocher auf
Ukrainisch

Campingkocher auf
Ukrainisch

Die Zwillinge aus
Dnipropetrovs’k

Die Jungs aus
Dnipropetrovs’k

 

Olenivka                                Оленевка

Der Leuchtturm dient als Orientierung, die Felsenküste östlich davon ist einen Besuch wert.

Hier kann man auch mit Wohnmobil stehen, aber wenig Bademöglichkeiten und es kann sehr windig sein.

 

Weg nach Olenivka

Steppe auf der Halbinsel
Tarkhankut

Leuchtturm von Olenivka

Leuchtturm von Olenivka

Schwarzmeerküste bei
Olenivka

Schwarzmeerküste bei
Olenivka

Schwarzmeerküste bei
Olenivka

Schwarzmeerküste bei
Olenivka

 

Von Olenivka bin ich zurück nach Mizhvodne gefahren; der Platz war einfach gut. Musste dann mit der Ukrainischen Familie Borschtsch essen (Kohlsuppe; dazu gibt es Brot, Tomatensalat, saure Sahne und den einen oder anderen kleinen Wodka). Und das bei 30 Grad. Aber was tut man nicht alles für die Völkerverständigung! Familie? Na ja, so 12 Personen incl. Kinder. Morgens habe ich dann kleine Eierpfannkuchen mit Honigsoße bekommen. Seh’ ich so verhungert aus?

Wasser schleppen ist angesagt und über Tauchpumpe und Filter in Wassertank pumpen. Es wird gechlort! Dann Baden und langer Strandspaziergang. Muss im Produkty (Tante Emma Laden) einkaufen. Echt schwer- man muss sagen, was man haben will ! Hab mir in Russisch einen Schummelzettel gemacht.

 

Chornomorske                      Чорноморське

Gemütliche Kleinstadt. Internetcenter in einer Seitenstraße im 1. Stock über einem Fotoladen. Viele Läden; man kann gut einkaufen. Schöner Badestrand, nette Cafes!

In Richtung des Reservates Kalos Limen liegt auch ein kleiner Campingplatz (schwer zu finden, da keine Schilder!)

Archäologisches Reservat Kalos Limen            (Калос Лимен)

Woronzow Park                              (Воронцовский парк)

 

Dzhanhul                               Джангуль

Kalkfelsen und Kliff im Reservat „Felsenrutschküste“. Der Name kommt von den großen Abbrüchen zum Meer hin.

Hier gibt es einige interessante Badeplätze. (Vorsicht, die Wege sind für Wohnmobile weniger geeignet- schmal, tiefe Löcher; nur Mut!)

 

Yevpatoriya                          Эвпаторiя

Wilde Campingplätze gibt es außerhalb der Stadt in Richtung Saky, viel Müll, Trinkwasser?

Campingmöglichkeiten gibt es im Westen von Yevpatoriya bei Zaozerne (Заозерне).

WoMo ist fertig und ich starte über Chornomorskoe nach Yevpatoriya, einer 90 000 Einwohnerstadt an der Bucht von Kalamita (Westküste der Krim). Landstraße durch die Steppe, Tagesetappe 107 km. Ich kann also richtig bummeln und in aller Ruhe Stellplatz in der Strandstraße (Simferopolskaya) suchen. Finde Awtostojanka (bewachten Parkplatz) in einer Ferienanlage (pro Tag 1,20 €) gleich gegenüber der Straßenbahn- Endhaltestelle.. Wasser kann ich auch kriegen, aber einen richtigen Campingplatz? Fehlanzeige. Macht nichts, zum Strand brauche ich nur über die Straße, ist auch bewacht (20 Cent Tag). Fahre mit der Straßenbahn (!!) Haltestelle ist gegenüber, in die Stadt. (Bahn ist alte deutsche Schmalspur und die Einzige auf der ganzen Krim!). Sie legt ein Höllentempo vor- jeder Radfahrer ist schneller- und kostet pro Fahrt umgerechnet 8 Cent. (50 Kopeken- jetzt nach einer Preiserhöhung 75 Kopeken!).

 


Weg nach Yevpatoriya

Strand östlich von
Yevpatoriya

Strand östlich von
Yevpatoriya

Straßenbahn

Straßenbahn

Hotel Ukraine

Hotel Ukraine


Yevpatoriya Stadtbild


Yevpatoriya Stadtbild

Restaurant an der Frunse

Brunnen an der Frunse

Restaurant an der Frunse

            *) Die Straße Frunse (Фрунзе) führt vom Hotel Ukraine zur Strandpromenade und zum städtischen Strand

 

Bummel runter zum städtischen Strand und genieße den typisch ukrainischen Rummel- einer Mischung aus Jahrmarkt, Trödel- und Wochenmarkt. Hier gibt es ALLES!
Ich finde ein kleines Restaurant und esse original ukrainisches Schaschlik ; 300 g mageres mariniertes Schweinefleisch auf Holzkohle gegrillt (wird gewogen) mit Salat und Brot- das ganze für 5,00 € mit Bier, war das lecker! Übrigens bin ich Euch eine Stunde voraus, um 21 Uhr Ortszeit ist es schon fast dunkel und der Sonnenuntergang gelaufen. Diese Stadt hat noch mehr zu bieten- mal sehen...

 

Fußgängerzone Frunse


Fußgängerzone Frunse


Fußgängerzone Frunse

Brunnen an der Frunse

Strandpromenade

Strandpromenade

Städtischer Strand

Städtischer Strand

Strandpromenade


Städtischer Strand

Städtischer Strand mit
Kinderanimation

Guten Appetit!

 

Noch Yevpatoriya; mache vormittags Stadtbummel und finde Nikolai Kathedrale, Dzhuma- Dzhami- Moschee und die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und den Laubengängen im Karäischen Viertel. Natürlich keine Hinweisschilder, aber Suchen macht auch Spaß. Meine Wasserration hole ich mir heute aus der mineralischen Quelle von Yevpatoriya (ist ja schließlich Kurort mit zahlreichen Sanatorien- sogar für die Russische Armee!!- kommt man aber nicht rein.) Bäääh, das Zeug schmeckt nicht und ist auch noch salzig!! Aber das Bier ist gut- gibt es in Literflaschen! Habe heute Nachmittag noch kräftig in der Brandung gebadet- nachmittags ist viel Wind! Abends klöne ich mit einem Ukrainischen Busfahrer, der seine Riesenkiste hier abgestellt hat- er kann ganz gut Deutsch- und für einen Kölner Reiseunternehmer Touries durch die Krim schaukelt.

Nachts heftiges Gewitter, es schüttet vom Himmel, der Wagen sieht jetzt wie ne Sau aus! Abkühlung hat das Ganze nicht gebracht! Bin wieder in die Stadt gerumpelt, mache noch Fotos und Einkäufe. Nachmittags bade ich wieder, ist aber soviel Wind und Brandung- dass ich keine Lust habe, im Sandsturm zu sitzen! Geh Kaffee trinken und Apfeltaschen essen.

 

Nikolai Kathedrale

Nikolai Kathedrale

Dzhuma-Dzhami Moschee

Dzhuma-Dzhami Moschee


Marine- Denkmal

Yevpatoriya Stadtbild

Yevpatoriya Stadtbild

Altstadt- Viertel


Altstadt- Viertel

Altstadt- Viertel

Altstadt- Viertel

Altstadt- Viertel

Karäisches Viertel
Karaim-Kenassa- Portal
Jüdischer Teil

Karäisches Viertel
Jüdischer Teil

Karäisches Viertel
Jüdischer Teil

Karäisches Viertel
Jüdischer Teil

Karäisches Viertel
Jüdischer Teil

Karäisches Viertel
Jüdischer Teil

Tatarisches Viertel

Tatarisches Viertel

Tatarisches Viertel

Kleine orthodoxe Kapelle

Denkmal Sovietische Kämpfer

Yevpatoriya Stadtbild

 

Mache noch mal Altstadtbummel und eine Straßenbahnrundfahrt (!) mit der Linie 4; im Zentrum liegt das Hotel Ukraine, von dort führt eine Straße zur Strandpromenade- alles sehenswert.

 

Straßenbahnrundfahrt

Straßenbahnrundfahrt

Hafengebäude (Fähren)

Mineralische Kurquelle

Bahnhof

Bahnhof

Pause im Cafe

Östlicher Badestrand

Östlicher Badestrand

Östlicher Badestrand

Östlicher Badestrand

Östlicher Badestrand

 

Saky                                      Саки

Saky See (Salzsee)

Fahre an der Küste entlang nach Saky. Kleinstadt voller Sanatorien, aber Internetcenter! Das Zentrum besteht zur Zeit (Sommer 2007) nur aus Baustellen. Ich habe Antwort von Freunden aus Simferopol. Treffen uns Anfang Juli irgendwo an der Krimküste, Ich fahre weiter nach Mikolaivka an der Küste

 

Mikolaivka                             Миколаiвка

Der Ort ist eine Katastrophe, lauter Sackgassen, muss immer Wenden üben! Finde aber den Parkplatz am Meer, Blick aufs Wasser. Das Wasser ist allerdings trübe (Lehm), lauwarm und keine Erfrischung mehr. Stein/ Kieselstrand, Betontreppen als Uferschutz. Abends wieder Sturm mit riesiger Brandung. Saugefährlich, aber die Leute baden trotzdem!

Nachts Höllenlärm, Partys am Strand. Lass’  die Lada- und Skodakinder feiern...!

Nix wie weg hier, fahre die Küstenstraße über die Dörfer in Richtung Sewastopol

 

Mikolaivka Badestrand

Mikolaivka Badestrand

Mikolaivka- öder
Parkplatz

Mikolaivka- Animation
mit Plastikpalmen

Mikolaivka- viel Beton


Mikolaivka- noch mehr
Beton und der Parkplatz

Mikolaivka- Badestrand

Mikolaivka- Brandung

Mikolaivka- Brandung

Mikolaivka- Abend

 

Pishchane                             Пiшане

Kleiner Küstenort

 

Kacha                                    Кача

Kleiner Küstenort mit herrlichem gold farbigen Sandstrand. Strandcampingmöglichkeiten gibt es auch und zwar in Richtung Sewastopol. Wer sucht, der findet! (Erst links über den Pkw- Parkplatz, dann am Strand hinter den Häusern lang…) Trinkwasser? An den Verkaufsbuden oder Strandcafes fragen.

 

Sevastopol                            Севастополь

Besichtigen: Panorama und Hügel der 4. Bastion

Mariä-Schutz-Kathedrale; Artilleriebucht

Antikes Khersonesos

Camping Uchkuivka (Учкуевка) liegt außerhalb. (Wegweiser von Simferopol aus) Es gibt eine Marshrutkiverbindung zur Fähre und damit dann über die Sewastopolbucht übersetzen.

Sewastopol - 1/2 Millionenstadt und immer noch Stützpunkt der Russischen Schwarzmeerflotte unter Sonderverwaltung der Ukrainischen Regierung in Kiew. Im nördlichen Stadtteil  über der Sewastopolbucht suche ich den Campingplatz Uchkuivka, eine freundliche Tankstelle hilft mir weiter- meine Pläne haben mich sonst wohin geschickt. Der Platz ist eine riesige Ansammlung von Holzhütten und Ferienhäusern, eingezäunt und mit Wachmann. Außerdem stehe ich unter großen Bäumen im Schatten. 5 Minuten zum Strand und der ist gerammelt voll, immerhin sind Schulferien in der Ukraine! Auch hier Sandstrand und das Wasser vom Sand eingefärbt. Übrigens wenig Müll zu sehen, überall Behälter und abends oder morgens wird der Strand gereinigt! Wer hätte das gedacht. Aber wilde Dreckecken gibt es dafür woanders!

 

Camping Uchkuivka

 

Camping Uchkuivka

 

Camping Uchkuivka
spartanische Hütte

Strand von Uchkuivka

Strand von Uchkuivka

Strand von Uchkuivka

Strand von Uchkuivka

Was man so braucht am Strand

Begegnung am Strand

Strand von Uchkuivka

 

Fahre morgens mit Marshrutki (Kleinbusse, die den Nahverkehr sicher stellen) zum Fähranleger und setze mit der Fähre über zum Zentrum von Sewastopol- also einmal über die Sewastopolbucht, was etwa 15 min dauert. Mein Ziel ist heute die antike Stadt Taurisches Khersonesos, einer im 6. Jahrhundert v.u.Z. entstandenen Griechischen Stadt mit einer Ausdehnung von 3 x 2 km. Teilweise noch nicht archäologisch untersucht und mittendrin die restaurierte Wladimir- Kathedrale. T. Khers. liegt direkt am Meer und hingekommen bin ich mit einer Taxifahrt 15 km Länge und Höchstgeschwindigkeit durch Sewastopol für umgerechnet 6 € ! Ampeln hängen hier in der Oberleitung der Trollybusse, aber pro Kreuzung manchmal nur eine! Also los durch die antiken Trümmer. Wieso ist das hier so voll? Ach so: Samstag!

 

Fähre über die
Sewastopol- Bucht

Fähranleger von
Severnaja Storona

Sewastopol- Bucht

Sewastopol- Bucht

Sewastopol- Bucht
Ukrainische Marine

Sewastopol- Bucht
Gräfische Anlegestelle

 

Sewastopol- Bucht
Blick auf die Artilleriebucht

Sewastopol- Bucht
Gräfische Anlegestelle

Gräfische Anlegestelle
Start in die City

Admiral P. Nachimow Denkmal

Taurisches Khersonesos
Stadtmauern

Taurisches Khersonesos
Übersichtstafel

Taurisches Khersonesos
Amphitheater

Taurisches Khersonesos
Museum

Taurisches Khersonesos
Fundament der Münzanstalt

Vladimir Kathedrale
und Kloster

Vladimir Kathedrale
und Kloster

Vladimir Kathedrale
Glockenspiel

Vladimir Kathedrale

Taurisches Khersonesos

Taurisches Khersonesos

Taurisches Khersonesos

Taurisches Khersonesos
Wed zurBasilika

Taurisches Khersonesos
Basilika

Taurisches Khersonesos
Basilika

Taurisches Khersonesos
Bucht bei der Basilika

Taurisches Khersonesos
Basilika

Taurisches Khersonesos
Basilika

Taurisches Khersonesos

Taurisches Khersonesos
Pause am Badeplatz

Taurisches Khersonesos
Griechische Amphoren

Taurisches Khersonesos
Mosaik

Taurisches Khersonesos
Glocke

Taurisches Khersonesos
Glocke

Taurisches Khersonesos
Stadtmauer

Mit Stadtbus zurück
in die City

 

Zurück ins Zentrum, dann mit Stadtbus- der Kerl fährt genauso verrückt! Bei jedem Gullydeckel bin ich mit dem Kopf am Busdach! Ich lande in der Bolshaya Morskaya, einer der Haupteinkaufstraßen. in Sewastopol. Die Bushaltestelle heißt „5 Km“. Auf meinem Fußweg hinunter zum Fähranleger komme ich an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, ich kann die Kameras gleich in der Hand behalten. Essen! Schnitzel, Salat, Brot, Bier für 4,50 € im Gartenlokal an der Artilleriebucht. Auf dem Rückweg kaufe ich noch ein, die Fähre ist jedenfalls proppevoll! Jetzt nur noch Beine hoch!

 

Bolshaya Morskaya
und Trollybus

Pokrovsky Kathedrale

Pokrovsky Kathedrale

An der Bolshaya Morskaya

Hotel Sewastopol

Verwaltung der Russischen
Schwarzmeerflotte

Russisches Dramen Theater
Lunacharsky

Artilleriebucht

Memorial of 2. Worldwar

City Honor Board
2. Worldwar

Artilleriebucht
Restaurant am Wasser

Artilleriebucht
Meeresinstitut

Primorsky Boulevard

Russischer Flotten-
Stützpunkt

Adler Säule und
Primorsky Boulevard

Badespass an der
Sewastopolbucht

Angler an der
Sewastopolbucht

Verwaltung der Russischen
Schwarzmeerflotte

Blick über Sewastopol

Lenin Denkmal

Lenin Denkmal und
St. Vladimir Kathedrale

Blick auf die
Sewastopolbucht

Komsomol Denkmal

Museum der Russischen
Schwarzmeerflotte

Sewastopol entdecken!

Fähre an der Sewastopolbucht

Fähre vor Hotelschiff

Fähre auf der Sewastopolbucht

Tag der Flotte

Sewastopolbucht

Markt

Markt

Markt

Severnaja Bucht

Sewastopolbucht

Sewastopolbucht

 

Sewastopol hat einen irren Nahverkehr, weil die Stadt durch die zahlreichen Buchten zerschnitten ist. Heute war die Fähre wieder proppevoll, hab nie gedacht, dass so viele Menschen auf so einen Kahn passen. Das geht ohne großes Gedrängel alles ganz ruhig ab hier. Ich hatte dann keine Lust mehr, bei 30 Grad Heldendenkmäler anzusehen, bin zurück in meine Bucht zum Baden. Danach war Arbeit fällig; Wasser auffüllen, WC-Entsorgung, Wäsche waschen. Hab mir einen Ukrainischen heißen Gockel gekauft; Riesenviecher- hab ihn zerlegt und einen Teil eingefroren. Kirschen und Himbeeren hab ich auch wieder. Kaufe bei den Babuschkas auf dem Markt, kriegen immer etwas mehr Geld von mir. Bei 30 bis 50 Euro Rente im Monat können sie es brauchen. Ukrainische Duschen: 3 Sterne: kommt warmes Wasser, 2 Sterne: kommt Wasser, 1 Stern: tröpfelt, 0 Sterne: Sewastopol hat das Wasser abgestellt, weil zuviel verbraucht wird! Das Leben geht weiter...

 

Bakhchysarai                        Бахчисарай

SP Turbasa Prival               (Привал)

Fahre heute von Sewastopol ca. 50 km ins Landesinnere der Krim. Das sind hier schon die Ausläufer des Krimgebirges, bis auf 600 m geht es schon. Hier beginnt der eigentliche Obstgarten der Krim, Pfirsiche usw. und natürlich Weinberge. Mein Ziel heißt Bakhchysarai, Hauptstadt der Krimkhane, Türkisch: Stadt der Gärten. Die Krimkhane waren vom 16. bis 18. Jahrhundert die wahren Herrscher der Krim. Zeugnis dieser Zeit ist der Khanspalast (Ханский дворец); der den Tataren der Krim immer noch sehr wichtig ist. Zeugt er doch von einstiger Macht und Herrlichkeit. Aber dazu später mehr. Erstmal suche ich die Turbasa Prival, die oberhalb des Khanpalastes in den Bergen versteckt ist. Prompt verfahre ich mich in der Altstadt Bakhchysarais, Gassen, so breit wie das Wohnmobil! Es geht steil hoch und runter, erstaunte Blicke Einheimischer inklusive!

 

Weg nach Bakhchysarai

Weg nach Bakhchysarai

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai Altstadt

Bakhchysarai
Turbasa Prival

 

Aber irgendwie finde ich da raus und bei Prival auf den Hof- Schweißgebadet... Wirklich schöne Turbasa gefunden, alles was man braucht. Mache dann meinen Spaziergang zum Khanpalast- knapper Kilometer aber steil rauf und runter wieder durch die Altstadt! Merke mir jede Ecke für die Rückfahrt! Im Khanpalast habe ich dann Glück- für meinen Videoclip ist alles vorbereitet- das Ukrainische Fernsehen ist da! Ich brauche nur noch die Kamera ruhig halten! Film ab! Danach mache ich meinen ersten Rundgang- die Moschee und die Gebäude sind in erstaunlich gutem Zustand- aber Morgen bin ich ja auch noch hier! Kaufe bei Babuschka Bauernmilch- Mann ist die fett Mann! Und am späten Nachmittag genieße ich die Annehmlichkeiten einer guten Ukrainischen Turbasa!

 

Bakhchysarai
Turbasa Prival

Bakhchysarai
Turbasa Prival

Bakhchysarai
Turbasa Prival

Bakhchysarai
Turbasa Prival

Bakhchysarai
Turbasa Prival

Bakhchysarai
Turbasa Prival

Palast der Krim- Khane

Eingang zum
Palast der Krim- Khane

Palast der Krim- Khane
Palastgraben

Tanzgruppe der Krim Tataren

Palast der Krim- Khane
Hauptgebäude

Palast der Krim- Khane
Khan- Dzhami- Moschee

Palast der Krim- Khane
Hauptgebäude

Palast der Krim- Khane
Tatarenkleidung

Palast der Krim- Khane
Harem

Palast der Krim- Khane
Harem

Palast der Krim- Khane
Mausoleum

Palast der Krim- Khane
Wirtschaftshof

Palais Katharinas II

Palast der Krim- Khane

Palast der Krim- Khane

Palast der Krim- Khane

Palast der Krim- Khane

Sarkophage der Krim- Khane

Friedhof der Krim- Khane

Zugang zum Harem

Brunnenanlage

Palast der Krim- Khane
Laubengang

Khangärten Haupthof

Palast der Krim- Khane
Khansgärten

 

Fahre mit Marshrutka ins Zentrum von Bakhchysarai, finde aber keinen Internetladen; kann nur einige Einkäufe auf dem Markt machen. Jetzt kommt also noch mal der Khanpalast dran, alles was ich gestern nicht geschafft habe. Tipps: Holen Sie sich den englischsprachigen Übersichtsplan für ihren Rundgang. Die Besichtigung der Anlage kostet nichts; Führungen (Erklärungen nur in Russisch) und Besichtigung von Innenräumen und Museum kosten geringen Eintritt. Für den Besuch des Khanspalastes brauchen Sie einen ganzen Tag, die Anlage ist wunderschön, es lohnt sich.

Mittags lass ich mich dann mit Marshrutka zum Uspenskij- Kloster (Успенский монастырь) fahren- was ich nicht wusste war dann ein steiler Aufstieg zu Fuß in der Mittagshitze auf fast 600 m Höhe! Stöhn! Man ist dann auf gleicher Höhe mit der Felsenstadt Chufut-Kale (Чуфут- кале)- Eindrücke und Bilder, das kann man nicht beschreiben. Bin spät zurück und das so genannte heilige Wasser aus der Klosterquelle habe ich unterwegs schon ausgetrunken...

 

Bahnhofplatz in Bakhchysarai

Markt in Bakhchysarai

Markt in Bakhchysarai

Markt in Bakhchysarai

Kathedrale in Bakhchysarai

Tal bei Bakhchysarai

Tal bei Bakhchysarai
Sphinx

Tal bei Bakhchysarai

Tal bei Bakhchysarai
Gasthof

Tal bei Bakhchysarai

Tal bei Bakhchysarai
Felshöhlen

Tal bei Bakhchysarai
Felshöhlen

Tal bei Bakhchysarai
Uspenskij- Kloster

Felsenkloster
Uspenskij- Kloster

Felsenkloster
Uspenskij- Kloster

Felsenkloster
Uspenskij- Kloster

Felsenkloster
Uspenskij- Kloster

Felsenkloster
Uspenskij- Kloster

 

Der Tag fängt gut an: Hinten rechts fehlt der halbe Luftdruck! Finde aber den Weg durch die Altstadt zur Tankstelle in Bakhchisarai, die mir den Weg zu einem Reifenservice ein paar hundert Meter weiter zeigen. Mein Russisch Schummelzettel hilft mir weiter- Rad runter, Tauchbecken, jawohl; Blasenspur, sitzt alte Schraube im Profil, Reifen demontieren, von innen Loch mit Pfropfen und Flicken vulkanisieren, Reifen wieder montieren, auswuchten, Rad wieder montieren, alles in 20 Minuten (!!) für 48 UAH = 7 €; man glaubt es nicht. Der Monteur war absolute Klasse- natürlich Trinkgeld! Noch vor Mittag kann ich wieder los- es geht in Richtung Balaklava- enge Bucht südlich von Sewastopol, ich bin also wieder am Schwarzen Meer.

 

Rad ab in Bakhchisarai

Guter Reifendienst

Weg nach Balaklava

 

Balaklava                              Балаклава

Museum der Kriegsmarine (U- Boot Bunker)

Altstadt, Hafen

Balaklava- Geheimnisumwittert- bis 1990 absolutes Sperrgebiet- Stützpunkt der Sowjetischen- später Russischen Atom U- Boote, dann endgültig an die Ukraine 1995 zurückgegeben, seitdem Bauboom und erster Tourismus in dieser wirklich malerischen Bucht. Ich stehe übrigens wieder einfach in der Gegend- auf einem kleinen Parkplatz neben einem Bahnübergang mitten in Balaklava. Bin wieder so blöd, und renn bergauf mit zig Treppenstufen zu den Trümmern der Genuesischen Festung, aber der Blick über die Bucht entschädigt dann doch.

Der Parkplatz in Balaklava war keine gute Wahl. Laut, Verkehr und Eisenbahn. Fahre morgens die Küstenstraße nach Foros.

 

Bucht von Balaklava

Hafenpromenade
Nazukina

Hafen von Balaklava

Denkmal am
Hafen von Balaklava

Hafen von Balaklava

Hafen von Balaklava

Hafenpromenade
Nazukina

Musiker im Hafen

Hafen von Balaklava

Badeplatz im Hafen
(Nicht sauber)

Badeplatz im Hafen
(Nicht sauber)

Bucht von Balaklava

Reste der Genuesischen
Festung

Bucht von Balaklava

Hafen von Balaklava

Hafen von Balaklava

Durch Balaklava fahren
Güterzüge

Straße nach Foros

 

 

Foros                                     Форос

Unbedingt Passstraße (Richtung Orlinoe- Орлиое), fahren: Перевал баидарские ворота auf 527 Meter Höhe.(Die Straße zweigt südlich von Foros von der M 18 Küstenstraße ab)

 

Kapelle an der Straße
nach Foros

Passstraße nach Foros

Blick auf Foros

Uferweg Foros

Badebucht Foros

Badebucht Foros

 

Telefoniere mit Freunden in Simferopol; sie lassen sich nach Foros fahren. Die kleine Badebucht bei Foros hätte ich dann allein wohl nie gefunden. Dann fahren wir zusammen nach Chodjoura Sala (Ходжа Сала) in die Berge an einen herrlichen Bergsee zum Baden. Der liegt nördlich des kleinen Ortes Ternowka an der T 01 05.

Wir essen in einem kleinen Gasthof. (Hier kann man mit Wohnmobil auch übernachten)